Philipp Manoury

Komponist

Biographie:

Philippe Manoury gilt als einer der wichtigsten französischen Komponisten und als Forscher und Wegbereiter auf dem Gebiet der Musik mit Live-Elektronik. Trotz seiner intensiven Ausbildung als Pianist und Komponist sieht er sich als Autodidakt. Entsprechend begann er auf eigene Faust mit kompositorischen Versuchen parallel zu seinen ersten musikalischen Lektionen, und schon im Alter von 19 Jahren war er mit eigenen Werken auf wichtigen Festivals für Neue Musik vertreten. Die Uraufführung seines Klavierwerkes Cryptophonos durch Claude Helffer verhalf ihm 1974 zum Durchbruch.

Ab 1981 arbeitete er am Pariser IRCAM gemeinsam mit dem Mathematiker Miller Puckette an MAX-MSP, einer Programmiersprache für interaktive Live-Elektronik. Die Interaktion zwischen akustischen Instrumenten und computergenerierten Klängen beschäftigt ihn seither in seinem künstlerischen Schaffen und seinen musiktheoretischen Texten. Das Moment der Interaktion prägt auch seinen Zugang zum großen Orchester: Er macht es zu einem Klanglaboratorium, in dem neue Möglichkeiten des Zusammenspiels erprobt werden.

Für seine Werke wurde Philippe Manoury mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Das Französische Kulturministerium ernannte ihn 2014 zum Officier des Arts et des Lettres. Er ist Mitglied des Ehrenkomitees des Deutsch-Französischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls Neue Musik. Seit Sommer 2015 ist er Mitglied der Berliner Akademie der Künste.

de.karstenwitt.com/philippe-manoury 

Alben:

Le temps, mode d’emploi:

Donaueschinger Musiktage 2013:

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