Mathias Spahlinger

Komponist

Biographie:

Die Klangwelt des Mittelalters und der Renaissance, die Musik Schönbergs, Weberns, Strawinskys und Varèses sowie der Jazz haben Mathias Spahlinger in seiner Jugend geprägt.

1944 in Frankfurt geboren, wurde er von seinem Vater, einem Cellisten, im Spiel der Fidel, Gambe, Blockflöte und später des Violoncello unterrichtet. 1952 kam noch das Klavier hinzu. 1959 begann sich Spahlinger intensiv mit dem Jazz zu beschäftigen, nahm Saxophonunterricht und liebäugelte mit einer Karriere als Jazzmusiker.

Dann entschloss er sich 1965 zu einer Schriftsetzerlehre, während er privat Kompositionsunterricht bei Konrad Lechner nahm. Nach beendeter Lehre folgte ein Kompositionsstudium an der Städtischen Akademie für Tonkunst in Darmstadt und an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Wichtige Impulse empfing er durch die „musique concrète” von Pierre Schaeffer. Spahlinger fand zu einem Stil, der durch rhythmische Klang/Geräusch-Spannungen geprägt ist.

Parallel zu seiner kompositorischen Laufbahn entwickelte er eine rege pädagogische Tätigkeit: als Lehrer an der Stuttgarter Musikschule für Klavier, Theorie, musikalische Früherziehung und experimentelle Musik, als Gastdozent für Musiktheorie an der Hochschule der Künste in Berlin und als Professor für Komposition und Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Seit 1990 ist er Professor für Komposition und Leiter des Instituts für Neue Musik an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg.

Alben:

Farben der Frühe / musica viva vol. 16:

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